Das Clown-Projekt

 

Inklusive Ferienspiele im Ev. Kinder- und Jugendzentrum Campanushaus

In den Osterferienspielen fand dieses Jahr ein ganz besonderes Projekt statt. Nicht nur die Kooperation mit dem Familien unterstützenden Dienst (FUD) der Lebenshilfe ist etwas Besonderes im Campanushaus. Auch das Thema des Projektes, welches in der ersten Ferienwoche angeboten wurde, war besonders.

Der Clownpädagoge Sascha Weingran, mit tatkräftiger Unterstützung seiner Frau, verbrachte mit uns eine verrückte Woche.

Die 20 Kinder und Jugendlichen, welche zwischen 10 und 14 Jahren waren, lernten mittels theaterpädagogischer Methoden in den ersten zwei Tagen wie ein richtiger Clown zu albern. Auf spielerischer Ebene brachte Sascha der durchmischten Gruppe von Kindern mit und ohne Förderbedarf das Auftreten eines Clowns näher. Mit viel Spaß machten die kleinen Clowns die Übungen und Spiele mit. Eine große Unterstützung für Sascha waren die Teamer. Das Team bestand aus den ehrenamtlichenen Teamern des Campanus- hauses und auch aus den Assistenten, welche der FUD für die Woche eingeplant hatte. Vor allem in der zweiten Hälfte der Woche wurden diese benötigt.

Bei einem Tagesworkshop zuvor, hatte der Pädagoge das Team bereits auf die Woche vorbereitet und fest in die Arbeit integriert, indem er die Kinder in Kleingruppen aufteilte, welche nun von den Teamern angeleitet wurden. Mit Saschas Hilfe konnten in den nächsten zwei Tagen kleine Sketche und kurze Stücke geprobt werden. Am letzten Tag fand dann eine Aufführung der eingeübten Nummern statt. Aufgeregt standen die Kinder hinter der Bühne und warteten auf ihren Auftritt, während vor dem Vorhang gespannt ihre Eltern und Familien darauf warteten, die Kinder beim Schauspielern zu sehen.

Als es hieß „Ihr seid dran“, verflog die Aufregung ganz schnell. Sobald die Kinder sich in ihre Rollen einfanden und das Publikum bei den lustigen Stücken laut lachte war das Lampenfieber vergessen. Besonders schön war in dieser Woche mit anzusehen, wie die Kinder mit einander umgingen. Mit großem Respekt behandelten die Kinder sich gegenseitig, da jeder Mal auf die Bühne musste und alle wussten wie viel Überwindung es kostete. Jedes Kind wurde mit eingebunden, ob es eine Behinderung hatte oder nicht, spielte dabei überhaupt keine Rolle. Die Ergebnisse sprachen für sich. Alle Kinder hatten großen Spaß, auch auf der Bühne.

Und auch das Publikum hatte viel Freude an der Darbietung. Das Lachen der Leute war für die Kinder und auch für Sascha letztendlich die Bestätigung, dass alle zusammen sehr gut Arbeit in der Woche geleistet hatten.

( Für den Artikel: Sven Busch)

 

 

Hip-Hop, Die unendliche Geschichte und Jugendabende

Die Ferien im Campanushaus

Nicht nur das Clownprojekt begeisterte Kinder und Jugendliche, sondern auch das andere Ferienprogramm welches in der 2. Osterferienwoche stattfand.

Vier Tage lang konnte Tanztrainerin Nadine Plum Kids zwischen 10 und 14 Jahren für das Hip-Hop-Tanzen begeistern. Das Ergebnis der einstudierten Choreographie gibt es auf unserem YouTube-Chanel zu sehen. Erstaunlich was die Teilnehmer in nur 8 Stunden verteilt auf 4 Tage gelernt haben!

Die jüngsten Besucher des Campanushauses lernten den Film „Die unendliche Geschichte“ kennen. Alle waren sich einig: Ein sehr schöner Kinderfilm, der auch heute, obwohl er schon 33 Jahre (!) alt ist, immer noch die Interessen und vor allem die Phantasie der Kinder anregt.

Themenbezogen wurden Steinbeißer aus Ton, Diademe und Amulette gebastelt. Ein Nachmittag im Wald mit verschieden Spielen rundeten die Kindertage ab.

Die älteren Jugendlichen verbrachten ihre Zeit im Campanushaus mit Billardturnieren, einem kleinen Nähworkshop, sowie einem Ausflug in das befreundete Ev. Kinder- und Jugendzentrum Cirkel in Gerderath, wo es eine Kegelbahn gibt.

In den Osterferien nahmen 62 verschieden Kinder und Jugendliche teil.